Die Jugendfeuerwehr Landesbergen blickte auf ihrer Jahreshauptversammlung auf ein abwechslungsreiches und erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Jugendwartin Noreen Barg-Ulner begrüßte zahlreiche Jugendliche sowie viele Gäste, darunter den stellvertretenden Samtgemeindebürgermeister Guido Rode, Bürgermeisterin Heidrun Kuhlmann, zahlreiche Mitglieder der Einsatzabteilung, den stellvertretenden Gemeindejugendfeuerwehrwart André Ötting. Barg-Ulner zeigte sich erfreut über die große Beteiligung von Gästen und Jugendlichen.

Zum Ende des Jahres 2025 zählte die Jugendfeuerwehr 23 Mitglieder, davon 14 weibliche und 9 männliche. Der Altersdurchschnitt lag bei 12,48 Jahren. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 49 Dienste durchgeführt. Diese gliederten sich in feuerwehrtechnische Ausbildungen, Wettbewerbsübungen sowie sportliche, spielerische und kreative Angebote. Ergänzt wurden diese durch Erste-Hilfe-Ausbildung und weitere sonstige Aktivitäten, die für ein vielseitiges Dienstprogramm sorgten. Zu den besonderen Höhepunkten des Jahres zählten das Kreiszeltlager in Marklohe, die Kreis- und Gemeindewettbewerbe, ein Nachtmarsch, Brennballturniere, die Spiele ohne Grenzen in Holzhausen sowie eine Betriebsführung bei Raiffeisen in Leese, bei der auch das Thema Mülltrennung behandelt wurde.

Weitere wichtige Ereignisse waren die Teilnahme am Umzug und an der Einweihung des neuen Feuerwehrhauses, eine Übernachtung im neuen Feuerwehrhaus, der Laternenumzug mit dem Kindergarten, der lebendige Adventskalender sowie die Weihnachtsfeier.

Dank der Unterstützung des Fördervereins konnten im Jahr 2025 zudem neue Rucksäcke für die Jugendfeuerwehr beschafft werden.

Ein besonderer Dank galt den Betreuerinnen und Betreuern sowie den Mitgliedern der Einsatzabteilung, die die Jugendfeuerwehr unter anderem bei den Übungen für den Bundeswettbewerb unterstützten und jederzeit halfen, wenn Unterstützung benötigt wurde – etwa beim Auf- und Abbau im Zeltlager. Im Rahmen der Versammlung fanden die Neuwahlen des Jugendausschusses statt. Gewählt wurden:

  • Jugendsprecher: Jona Sudmann
  • Stellvertretende Jugendsprecherin: Marit Zurheide
  • Kassenwartin: Mathea Engelke
  • Stellvertretende Kassenwartin: Luisa Nandrin
  • Schriftführer: Joshua Hanske
  • Stellvertretende Schriftführerin: Madita Bülter

Für eine besonders hohe Dienstbeteiligung wurden folgende Mitglieder geehrt:

    1. Platz: Joshua Hanske (45 von 40 Diensten)
    1. Platz: Mathea Engelke (48 von 49 Diensten)
    1. Platz: Madita Bülter (100 % Dienstbeteiligung)

Ein weiterer Höhepunkt war für einige Mitglieder der Jugendfeuerwehr der Erwerb der Leistungsspange, der höchsten Auszeichnung der Deutschen Jugendfeuerwehr. In einer gemeinsamen Lösch-Staffel mit zwei Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Leeseringen legten Marit Zurheide, Jona Sudmann, Tim Schumacher und Hannes Frerk erfolgreich die Prüfung ab.

Mit dem Erreichen der Altersgrenze schieden Tim Schumacher und Hannes Frerk aus der Jugendfeuerwehr aus. Beide bleiben der Feuerwehr jedoch als aktive Mitglieder erhalten.

Für das Jahr 2026 sind bereits zahlreiche Aktivitäten geplant, darunter ein Besuch der Berufsfeuerwehr Hannover, eine Ostereiersuche beim Osterfeuer, die Gemeindewettbewerbe, das Gemeindezeltlager, ein Tag der offenen Tür im Feuerwehrhaus, das Kreiszeltlager in Heemsen, ein Spieleabend sowie eine weitere Übernachtung im Feuerwehrhaus. Verabschiedet wurden die langjährigen Betreuerinnen Luisa Hasselbusch und Lara Hasselbusch sowie Birger Vogelsang, die für ihr jahrelanges Engagement in der Jugendfeuerwehr mit einem Geschenk geehrt wurden.

In den Grußworten überbrachte Tristan Müller die Grüße der Kreisjugendfeuerwehr und berichtete aus der Jahresstatistik der Kreisjugendfeuerwehr, die eine erfreuliche Mitgliedersteigerung verzeichnete. André Dolle warb für eine Teilnahme am Gemeindezeltlager über Himmelfahrt und dankte allen Unterstützern der Jugendfeuerwehr. Bürgermeisterin Heidrun Kuhlmann betonte, wie sehr ihr die Feuerwehr und insbesondere die Jugendfeuerwehr am Herzen liegen, und kündigte an, die Jugendfeuerwehr im Jahr 2026 wieder an einem Dienstabend besuchen zu wollen. Guido Rode unterstrich die große Bedeutung der Feuerwehr für die Samtgemeinde.

Ortsbrandmeister Lars Engelke dankte den Betreuerinnen und Betreuern für ihre engagierte Arbeit und hob hervor, dass Ortsfeuerwehren ohne Kinder- und Jugendfeuerwehr häufig Probleme bei der Mitgliedergewinnung haben. Eine gute Nachwuchsarbeit sei daher von besonderer Bedeutung für die Zukunft der Feuerwehr.

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Text & Fotos: Jan Habermann, Feuerwehr-Pressesprecher der SG Mittelweser

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