24.06.2022 - Waldbrand bei Estorf

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Waldbrand war schwer zu lokalisieren - Der Feuerwehrflugdienst Niedersachsen und die Johanniter Unfallhilfe unterstützten die Feuerwehren.

Es war offensichtlich, dass der unsachmäßige Gebrauch einer Feuerstelle das Feuer hat entstehen lassen. Eine Feuerstelle, ein zurückgelassener Kochtopf und Lebensmittel in Dosen verstärkten den Verdacht. Die Polizei ermittelt.

Es war am Freitag kurz vor 17 Uhr, als die Feuerwehren Leese, Husum – Groß Varlingen, Estorf, Leeseringen, Landesbergen, Schessinghausen sowie der Abschnittleiter Süd Ralf Tiedemann und sein Stellvertreter Bernd Hachmeyer, sowie der Gemeindebrandmeister Jürgen Meyer zu einem Waldbrand-Mittel alarmiert wurden.

Erst durch den Einsatz des Feuerwehrflugdienstes und unter der Zuhilfenahme eines Quads (ATV) der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) konnte der Brandort lokalisiert werden. Nur mit dem Quad war es möglich, die Zufahrt zur Brandstelle für die Löschfahrzeuge auszukundschaften. Den direkten Einsatzort konnten dann nur geländegängige Tanklöschfahrzeuge anfahren. Das waren nur drei der insgesamt 16 Fahrzeuge, die in Bereitstellung waren. Die Koordination erfolgte über die Einsatzleitung Ort (ELO) der Samtgemeinde Mittelweser. Die letzten Wehren an der Brandstelle waren die Feuerwehren Estorf und Leeseringen. Eine Wasserversorgung aus dem Meerbach lieferte ausreichend Wasser um die ca. 500 m² abzulöschen, nach dem die Tankfahrzeuge ihre Wasservorräte verbraucht hatten. Ein geländegängiger RTW der JUH kam dann noch zur Absicherung der Einsatzkräfte, denen die Temperaturen um die 30° Celsius stark zusetzten. Diese Kräfte stellten den Brandschutz noch bis 22:30 Uhr sicher. Zwischendurch gab es eine Stärkung und natürlich Getränke, die bei den Temperaturen und der Arbeit unbedingt erforderlich waren. Der Rest der 90 Einsatzkräfte hatte den Einsatzort schon früher verlassen.

Dass jemand bei solch einer hohen Waldbrandgefahr ein offenes Feuer im Wald entfacht, stößt auch einvernehmliches Kopfschütteln und auf Unverständnis.

Foto: D. Branding / Text: U. Witte

Link zum Bericht beim KFV Nienburg: >hier<


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Am Samstag, den 18.06.2022 fand in Uchte der Kreisfeuerwehrverbandstag statt. Im Rahmen dessen wurden auch zwei Kameraden der Landesberger Wehr, die sich auch in der Kreisfeuerwehr engagieren, hochrangige Beförderungen zuteil. So wurde der Kamerad Sven Schlüter (Kreisfeuerwehrbereitschaftsführer KFB-Süd) zum Hauptbrandmeister befödert. Klaus Hotze ist als Kreisfeuererwehrbereitschaftsführer der KFB-Umwelt aktiv und wurde zum ersten Hauptbrandmeister befördert. Beide Kameraden leisten aktiv ihren Dienst in der Einsatzabteilung der Feuerwehr Landesbergen. Das Kommando und die Kameraden der Wehr graturlieren zur Beförderung und wünschen den Kameraden auch weiterhin alles Gute! Der vollständige Bericht zum KFV-Verbandstag ist unter diesem >Link< zu finden.

15.05.2022 - TH Tierrettung Weser
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Einsatz der Bootsgruppe; Rettung eines verletzten Schwanes aus der Weser.
Übergabe an den Bauhof der Samtgemeinde zum Transport zum Tierarzt.

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Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Landesbergen 

Landesbergen – Am Freitagabend hatte der Ortsbrandmeister Lars Engelke seine Kameraden zur Jahreshauptversammlung in das Gerätehaus geladen. Aufgrund der Pandemielage hatte in 2021 keine Versammlung stattfinden können. In seinen Jahresberichten blickte der Ortsbrandmeister auf insgesamt 25 Alarmierungen in 2020 gegenüber 52 Einsätzen im Jahre 2021 zurück. Damit hatten die Feuerwehrkameraden im abgelaufenen Kalenderjahr die meisten Alarmierungen seit Bestehen der Wehr zu verzeichnen. Die Einsätze des vergangenen Jahres gliederten sich dabei in 13 Brandeinsätze, 28 technische Hilfeleistungen, 7 Fehlalarme und 4 Einsätze der Bootsgruppe auf. Der Ortsbrandmeister konnte in seinem Bericht auf zwei schwierige Jahre mit teils Online-Dienstabenden und nur eingeschränktem Übungs- und Lehrgangsbetrieb zurückblicken. Dennoch lobte er den Teamgeist und die stets hohe Einsatzbereitschaft seiner Kameraden. Mit insgesamt 373 Mitgliedern, von denen 65 Kameraden ihren Dienst in der aktiven Einsatzabteilung leisten, ist die Wehr gut aufgestellt. Zufrieden berichtete Engelke, dass mit 31 Atemschutzgeräteträgern fast die Hälfte der aktiven Mitglieder für den Einsatz unter schwerem Atemschutz zur Verfügung stünde. Mit Simon Röber und Luis Schulte konnte die Ortsfeuerwehr zwei neue aktive Kameraden begrüßen.

Im Jahresrückblick der Jugendfeuerwehr konnte der Jugendwart Hauke Frerk von verschiedensten Aktivitäten, aber leider auch vielen Veranstaltungsabsagen in der Pandemie, berichten. Zufrieden berichtete er außerdem, dass mit Jannis Branding, Madeleine Gerke, Luis Schulte und Birger Vogelsang gleich vier langjährige Mitglieder mit der Leistungsspange die höchste Auszeichnung in der deutschen Jugendfeuerwehr erworben hatten. Mit 10 Jungen und 6 Mädchen wies die Jugendfeuerwehr zum Jahresende 2021 einen soliden Mitgliederbestand auf. Große Freude herrschte zum Jahreswechsel über acht Neuzugänge aus den Reihen der Kinderfeuerwehr. Nach Erreichen der Altersgrenze wurde Birger Vogelsang bereits im vergangenen Jahr in die aktive Wehr verabschiedet. Er unterstützt die Jugendfeuerwehr aber auch zukünftig weiter als Mitglied des Betreuerteams. Außerdem übergab Marie Lübkemann ihr Amt als stellvertretende Jugendwartin in die Hände von Noreen Barg. Sie erhielt von der Jugendfeuerwehr ein kleines Präsent zum Dank für ihre geleistete Arbeit, wird aber auch weiterhin als Betreuerin aktiv bleiben.

Der Musikzugführer Klaus-Dieter Holz hatte ebenfalls von zwei schwierigen und äußerst ruhigen Jahren zu berichten. In 2020 traf der Lockdown die Feuerwehrmusiker besonders hart, sodass lediglich 8 Veranstaltungen, 23 Proben und insgesamt 593 Dienststunden geleistet werden konnten. Im Jahre 2021 fanden immerhin 12 Veranstaltungen und 25 Proben statt, sodass die Feuerwehrmusiker insgesamt 1.161,5 Dienststunden leisteten. Zufrieden berichtete Holz dabei über vier Neueintritte von Alexandra und Wiktoria Pach, Brigitte Schneeglut und Julia Strohbach, sodass der Musikzug Landesbergen mit aktuell 32 aktiven Feuerwehrmusikern gut aufgestellt ist.

Im Zuge der Wahlen wurden alle Funktionsträger der Ortsfeuerwehr einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Somit bleiben Sven Schlüter, Tobias Bülter, Wolfgang Schöning und Daniel Berger als Gruppenführer aktiv. Hauke Frerk wurde im Amt des Jugendfeuerwehrwartes für eine weitere Amtszeit bestätigt. Auch der Kassenwart Dietmar Hasselbusch und der Schriftführer Nils Raake wurden einstimmig wiedergewählt. Als Gerätewarte bleiben auch zukünftig Torben Zurheide und Karlheinz Stelling aktiv. Als Atemschutzgerätewart wurde Nils Meyer bestätigt. Sören Meyer bekleidet auch weiterhin die Funktion des Zeugwartes. Steffen Vahlsing wurde erneut zum Sicherheitsbeauftragten gewählt und Klaus-Dieter Holz wurde ebenso einstimmig im Amt des Musikzugführers bestätigt. Als neue Kassenprüfer gingen Detlef und Holger Branding aus der Jahreshauptversammlung hervor.

 Im Zuge der Beförderungen wurden Henry Hilgemeyer, Karsten Reckzeh und Luis Schulte zu Feuerwehrmännern ernannt. Nils Raake trägt fortan den Dienstgrad des Oberlöschmeisters. Tobias Bülter wurde vom stellvertretenden Gemeindebrandmeister Andreas Haake zum Hauptlöschmeister befördert. Im Anschluss an die Beförderungen erhoben sich die versammelten Kameraden von ihren Plätzen, als der Alterskamerad Willi Müller das niedersächsische Ehrenzeichen für seine 60-jährigen Dienste in der Ortsfeuerwehr Landesbergen erhielt. Der Jubilar zeigte sich gerührt und dankte seinen Kameraden. In einer kurzen Ansprache ließ er die Versammlung an Erinnerungen an seine Anfangszeit in Feuerwehr Landesbergen im Jahre 1962 teilhaben.

In ihren Grußworten lobten der stellvertretende Bürgermeister Joachim Niemeyer und der stellvertretende Gemeindebrandmeister Andreas Haake die Kameraden der Ortsfeuerwehr Landesbergen für ihren stetigen Einsatz und wünschten insbesondere im Hinblick auf den anstehenden Neubau des Feuerwehrgerätehauses ein gutes Gelingen, bevor der Ortsbrandmeister Lars Engelke mit einem persönlichen Dank an seine Kameraden die Versammlung schließen konnte.


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23.03.2022 Heckenbrand im Ortsbereich
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In den Mittagsstunden des heutigen Mittwochs kam es zu einem Brandeinsatz in der Langen Straßen in Landesbergen. Ausgelöst durch einen Gasbrenner, der zum Unkraut beseitigen eingesetzt wurde, geriet eine größere Hecke aus Lebensbäumen direkt am anliegenden Wohnhaus in Brand. Auch begünstigt durch die bereits seit mehreren Wochen anhaltende Trockenheit und die damit verbundene hohe Waldbrandgefahr breiteten sich die Flammen schnell aus und drohten auf das Wohngebäude überzugreifen. Das Feuer konnte durch das umsichtige und schnelle Eingreifen von Anwohnern, die umgehend mit mehreren Feuerlöschern eingriffen, bis zum Eintreffen der Feuerwehr eingedämmt werden. Hierdurch wurde mutmaßlich ein größerer Gebäudebrand verhindert. Die alarmierte Feuerwehr Landesbergen unter Leitung von Ortsbrandmeister Lars Engelke nahm umgehend die Brandbekämpfung aus dem angerückten Tanklöschfahrzeug auf. Hierbei wurde auch ein Trupp unter schwerem Atemschutz eingesetzt. Da die Flammen bereits Teile eines Balkons in Mitleidenschaft gezogen hatten und sich bis in den unteren Bereich des Dachstuhls ausgebreitet hatten, wurden einige Dachpfannen entfernt, um den Bereich mittels einer Wärmebildkamera auf etwaige Glutnester kontrollieren zu können. Diese bestätigten sich glücklicherweise nicht, sodass der Einsatz nach etwa einer Stunde beendet werden konnte. Es entstand glücklicherweise nur geringer Sachschaden an Balkon und Wohnhaus.

Bericht: Jan Habermann, Gemeindefeuerwehrpressesprecher

21.03.2022 Kleinbrand am Weserdeich
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Feuer bei landwirtschaftlichen Arbeiten; binnen kürzester Zeit gelöscht.

19.03.2022 - JF Landesbergen sammelt Müll im Ortsbereich
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Die Jugendfeuerwehr nahm am 19.03.22 am Aktionstag der niedersächsischen Landesjugendfeuerwehr teil und sammelte Müll im Ortsbereich.