Leeseringen und Stolzenau siegreich beim Marsch in Landesbergen

Fotos: Hauke Frerk

Am Freitagabend begrüßten die Kameraden der Ortsfeuerwehr die Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde zum Nachtmarsch in und um Landesbergen. Neben der Orientierung auf der Karte standen Spiel, Spaß und Teamgeist rund um die Feuerwehr für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen auf dem Programm. Insgesamt 15 Mannschaften aus elf Jugendfeuerwehren gingen an den Start und bewiesen ihr Geschick an acht verschiedenen Stationen, von denen sechs durch die Feuerwehr und jeweils eine durch den Schützenverein und die Johanniter betreut wurden.

Im Zuge der Siegerehrung konnte sich die Jugendfeuerwehr Stolzenau über den Tagessieg freuen, dicht gefolgt von zwei Mannschaften der Jugendfeuerwehr Leeseringen, die sich am Ende über den Wanderpokal für die erfolgreichste Jugendfeuerwehr der Samtgemeinde in 2017 freuen durfte. Die heimische Jugendfeuerwehr Landesbergen belegte am Ende den 14. Platz.

Ein besonderer Dank gilt allen Helfern, ohne die die Ausrichtung des Wettbewerbes nicht möglich gewesen wäre.

Offizieller Feuerwehrpressebericht von Annika Klepper, Gemeindepressewartin:

Landesbergen - Nach gut sieben Kilometern bei Dunkelheit, etlichen Fragestellungen und praktischen Aufgaben war es soweit; neben den Siegern des Orientierungsmarschs standen auch die Inhaber des diesjährigen Samtgemeindepokals der Jugendfeuerwehren in der Samtgemeinde Mittelweser fest. Die erfolgreichste Truppe des abendlichen Wettbewerbs waren die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr Stolzenau. Diese hatten mit einigem Abstand die höchste Punktzahl des Nachtmarsches mit ins Ziel gebracht. Die Jugendlichen mussten sich in der Dunkelheit anhand von Kartenmaterial auf ihrem gut sieben Kilometer langen Kurs in und um Landesbergen orientieren. Auf dem Weg waren insgesamt acht Stationen aufgebaut. So mussten sie unter anderem eine Saugleitung zusammen kuppeln, im Schützenhaus wartete die Lichtpunktschießanlage auf sie und bei den Johannitern musste eine Person in die stabile Seitenlage gebracht, ein Druckverband angelegt und ein Notruf abgesetzt werden. Daneben waren auch immer wieder Fragen zu beantworten. Das Wetter war für einen Nachtmarsch nahezu ideal, kühl, aber trotzdem trocken und nicht zu windig. Gegen die Kälte gab es für die Jugendlichen unterwegs immer mal wieder eine Station, an der auch heiße Getränke angeboten wurden. Zu diesem Nachtmarsch waren insgesamt 15 Gruppen aus 11 Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde an den Start gegangen. Am Ende war das Feuerwehrhaus in Landesbergen mit Jugendlichen gut gefüllt, die mit Spannung auf die Siegerehrung warteten. Auf den weiteren Plätzen des Nachtmarschs landeten die Gruppen Leeseringen I, Leeseringen II, Estorf II, Holzhausen, Nendorf II, Anemolter-Schinna, Husum, Schessinghausen I, Schessinghausen II, Bolsehle, Estorf I, Nendorf I, Landesbergen und Müsleringen. Nachdem die Platzierungen des Nachtmarschs verkündet und alle Gruppen sich ihren Preis in Form von einer Dose Süßigkeiten abgeholt hatten, blieb dem Samtgemeindejugendwart Arnold Schröder nur noch, den diesjährigen Gewinner des Samtgemeindepokals bekannt zu geben. Nachdem die Jugendfeuerwehr Stolzenau in den vergangenen Jahren diese Trophäe schon nahezu für sich abonniert hatte, durfte sich in diesem Jahr die Jugendfeuerwehr Leeseringen über den Pokal freuen. Auf den weiteren Plätzen landeten Stolzenau, Holzhausen, Anemolter-Schinna, Nendorf, Bolsehle, Estorf, Schessinghausen, Müsleringen, Husum, Landesbergen und Leese. Als Gäste zur Siegerehrung angereist waren der Samtgemeindebürgermeister Arnold Schröder, Andreas Haake als stellvertretender Gemeindebrandmeister, die Kreisjugendfeuerwehrwarte Mario Hotze und Tristan Müller und einige Ortsbrandmeister aus der Samtgemeinde. Sie alle freuten sich mit den Siegern und Platzierten und auch darüber, dass von den insgesamt 12 Jugendfeuerwehren aus der Samtgemeinde elf an diesem Abend den Weg nach Landesbergen gefunden und ihren Spaß beim nächtlichen Orientierungsmarsch hatten. Seitens der Jugendfeuerwehr Landesbergen als Ausrichter der Veranstaltung ging auch ein besonderer Dank in Richtung des Schützenvereins Landesbergen und an die Johanniter, die den Wettbewerb bei zwei Stationen maßgeblich unterstützt haben.