Wärmebildkamera mit Fernübertragungseinheit

Die Wärmebildkamera mit Fernübertragungseinheit ermöglicht sowohl dem vorgehenden Trupp als auch der Einsatzleitung die Analyse auch unter schwierigsten Sichtbedingungen und ist somit besonders geeignet zum Auffinden von Brandnestern oder zum Beispiel bei Personensuchen.

Die Wärmebildkamera SD 1000 der Firma ISG bietet hierbei mit einer Auflösung von 384 x 288 Pixel ein großes, detailliertes Sichtfeld, sodass der vorgehende Trupp einen sehr guten Überblick über den vor ihm liegenden Raum hat. Die SmokeDiving-Ausführung bietet einen Sichtschutz, der es ermöglicht die Wärmebildkamera direkt an die Maske des Atemschutzgeräteträgers anzulegen. Zur weiteren Ausrüstung gehören ein Pistolengriff, eine Ladungshalterung im Fahrzeug, sowie mehrere Akkus.

Der Übertragungsmonitor und die Empfangseinheit verarbeiten die eingehenden Signale vom vorgehenden Trupp.
Mit Hilfe der Richt- und Umfeldantennen ist auch über eine längere Wegstrecke der Empfang der Bildübertragung der Wärmebildkamera möglich.

 

Eine technische Neuheit im Einsatzumfeld der Feuerwehren ist das Funkübertragungsmodul. Mit Hilfe dieser Erweiterung ist es dem Einsatzleiter möglich, auf einem Monitor das Bild der Wärmebildkamera zu empfangen. Beispielsweise bei Industriebränden kann so ein ortskundiger Mitarbeiter dem Atemschutztrupp direkte Anweisungen geben und ihn auf besondere Gefahren hinweisen, dies ist in komplexen Industrieanlagen unabdingbar. Zur Optimierung  der Reichweite stehen der Feuerwehr Landesbergen Richt- und Umfeldantennen zur Verfügung.

Klaus Hotze und Lisa Möhrle beim Übungsdienstabend mit der Wärmebildkamera.